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Ursel Ebert
Nationale Verkaufsdirektorin
Bevor ich im Jahre 1986 mit Mary Kay Cosmetics begann, hatte ich ich vierzehn Jahre als Physiotherapeutin und drei Jahre als Kosmetikerin gearbeitet.
Seit über 25 Jahren bin ich mit meinem Mann Jochen verheiratet. Er war Dr.- Ing., Dipl.-Ing. für Fahrzeugtechnik, Manager in der Automobilindustrie und ist seit 2008 im Ruhestand.
Meine Tochter Katja ist inzwischen selbständige Grafik-Designerin und seit 2001 bin ich auch stolze Großmutter von zwei süßen Enkeltöchtern.
Im April 1986 sprach mich meine damalige Kollegin Birgit Johnson (heute Senior-NSD) an und lud mich zu einem Mary Kay-Informationstag nach Mannheim ein.
Ich lernte die Produkte und den Marketingplan kennen und was mich ganz besonders beeindruckte, war die Geschichte und die Philosophie von Mary Kay Ash. Dies entsprach genau den Wertvorstellungen meines Traumjobs und mein Herz sagte sofort "JA". Gleich am selben Tag unterschrieb ich meine Vereinbarung.
Später dachte ich daran, dass ich noch nie etwas verkauft hatte, es mir auch nicht vorstellen konnte, dies jemals zu tun. Außerdem war ich eine ängstliche Autofahrerin, da ich gerade eben erst den Führerschein gemacht hatte. Mein Selbstvertrauen war auch nicht sonderlich groß und vor Leuten zu sprechen, versetzte mich in große Angst. So war ich zu Beginn eher vorsichtig und zurückhaltend, setzte mir keine Ziele und hatte Bedenken, ob da nicht noch irgendwo ein Haken wäre. Zwei Monate später stand meine eingekaufte Ware immer noch unberührt im Schrank. Es war nicht leicht als neuer Consultant, denn ich glaubte, niemanden zu kennen, der bereit wäre, mit mir eine Mary Kay–Schulung zu machen. Da ich bei Mary Kay aber nicht unter Druck gesetzt wurde, sah ich meine Consultant-Tätigkeit als Hobby, nach dem Motto: Ich kann, aber ich muss ja nicht. Schließlich hielt ich meine erste Schulung. Ich war schrecklich aufgeregt, mein ganzes Wissen hatte ich aus einem kleinen gelben Buch, das damals nur 12 Seiten umfasste (so tolles Trainingsmaterial wie heute gab es damals in Deutschland noch nicht). Meine Gastgeberin zeigte sich bei der Schulung sehr kooperativ. Mit ihrer Begeisterung für die Produkte steckte sie alle an. Daraufhin wollten vier von fünf die Basis-Pflege und ich buchte zwei weitere Schulungen. Total happy bin ich abends nach Hause gefahren.
Im September 1986 fuhr ich zur Eröffnungsfeier nach München, lernte Mary Kay Ash persönlich kennen und begriff endgültig, dass ihr Traum und ihre Geschäftsphilosophie von Herzen wahr sind. Sie hatte eine so starke Vision für uns Frauen, Mary Kay glaubte so fest daran, das wir Frauen alles, was wir erreichen wollen, auch erreichen können, wenn wir gewillt sind, hart genug dafür zu arbeiten. „Du schaffst das!“, sagte sie zu mir. Damit war ich verstands- und gefühlsmäßig davon überzeugt, dass Mary Kay uns Frauen eine einmalige, großartige Möglichkeit bietet. Denn der Mary Kay-Marketingplan war einfach und gut durchdacht.
Zum ersten Mal begann ich, mir Ziele zu setzen und träumte von einer Karriere. Erst hielt ich mehr Schulungen und merkte, dass sie mir viel Spaß machten. Die Kunden waren begeistert, die Produkte kamen gut an und meine Gastgeberinnen wurden, wie Mary Kay uns lehrte, zu meinen Geschäftspartnerinnen.

Diese Begeisterung wollte ich auch mit anderen Frauen teilen.
So hat sich anfangs mein Team entwickelt.
Innerhalb von anderthalb Jahren war ich eine Mary Kay-Direktorin.
Ich war gerne Direktorin und es machte mir Freude, Frauen, die den Wunsch hatten, ebenfalls mit Mary Kay erfolgreich zu werden, dabei zu unterstützen. Ich wollte, dass viele genauso wie ich Direktorin werden. So haben wir es gemeinsam geschafft, die erste Area von Deutschland und Europa zu werden.
Ich bin stolz auf meine Rosen-Area, auf meine Direktorinnen und Consultants. Gemeinsam leben wir Mary Kays Traum, das Leben vieler Frauen zu bereichern.
Mary Kay hat uns ein Rüstzeug für eine großartige Karriere gegeben mit so wichtigen Werten wie Mut, ethischem Handeln, mit dem wir Karriere machen und uns trotzdem selbst treu bleiben können.
Sie hat uns vorgelebt, wie wir durch Träume, Lob und Anerkennung zu großen Leistungen in der Lage sind. Wie wir Hindernisse und Ängste überwinden und zu selbstbewussteren Frauen werden. Jede Consultant und jede Direktorin kann für sich selbst entscheiden, was sie möchte und was für sie am besten ist. Das Allerschönste ist für mich, dass ich das an andere Frauen weitergeben kann.
Nach über 20 Jahren bei Mary Kay erinnere ich mich gern daran, wie ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Flugzeug saß und zu einem Mary Kay-Seminar nach Dallas flog, Mary Kay Ash das zweite Mal persönlich begegnete und sogar ihr Haus besichtigen durfte.
Dank Mary Kay waren wir in der Lage, unserer Tochter Katja ihr fünfjähriges Studium an einer der weltweit renommiertesten Design-Universitäten in San Francisco/USA finanzieren zu können. Darüber hinaus hat sie durch meine Karriere gelernt, wie sie selbst eine Geschäftsfrau werden kann.
Mary Kay wird immer ein fester Bestandteil meines Lebens sein. Durch Mary Kay Ashs Traum bin ich einen Weg gegangen, der für mich früher unmöglich schien. Heute genieße ich meine flexible Zeiteinteilung und liebe meine Unabhängigkeit.
Heute weiß ich, jede Frau kann bei Mary Kay, wenn sie es wirklich will, bei entsprechender Zielsetzung und der richtigen Einstellung, dasselbe und noch mehr erreichen.
Motto:
Wenn du ein Ziel erreicht hast, vergiss es und setze dir dein nächstes Ziel! |